Mein Yogaweg
Heilerzieherin, Psycologische Lebensberaterin/Personal Coach, Kinderyogalehrerin, Yogalehrerin/-therapeutin für Erwachsene, Atemkursleiterin, Autorin, Aus- und Weiterbildungspädagogin: Dozentin für die Themen: Kinderyoga, Inklusionspädagogik, Verhaltensoriginelle Kinder und Stress und Resilienz
Heike Sültmann
Eines Tages schenkte mir eine Freundin eine 10 er Karte für einen Yogakurs. Zunächst fiel es mir äußerst schwer, mich auf diesen Übungsweg einzulassen, denn Leistungssport war die Form meiner Fitness. Jedoch brachte mich diese Art der körperlichen Betätigung nicht zur Ruhe – weder körperlich noch meinen Geist. Nach einigen Yogastunden, die mitunter widererwartend sehr anstrengend waren, änderte sich mein innerer Zustand zunehmend: ich erfuhr Entspannung, mein Kopf wurde ruhiger und tatsächlich fand ich immer mehr zu mir selbst (zurück). Ich stellte fest, dass dieser ganzheitliche Übungsweg, neben Freude und Spaß, eine enorme Hilfe in all unseren Lebensbereichen darstellen kann. Somit ließ ich mich zur Kinderyogalehrerin und Yogalehrerin/- therapeutin für Erwachsene ausbilden.
Während einer meiner Yogalehrerausbildungen erhielt ich eine spirituelle Namensweihe. Das ist ein Ritual, bei dem eine Person einen neuen, spirituellen Namen erhält, der oft mit einer inneren Transformation oder einem neuen Lebensabschnitt verbunden ist. Der neue Name kann eine Kraftquelle sein, die hilft, eine neue Identität anzunehmen und die eigene Spiritualität zu entfalten. Er wird in der Regel im Rahmen einer Zeremonie verliehen, die häufig mit einer Mantraweihe verbunden ist. Der spiritelle Name markiert oft den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und kann ein Ideal für das Leben verkörpern. Der Name kann durch seine spezifische Bedeutung und den Klang eine Kraftquelle sein, die hilft, die eigene innere Spiritualität mehr und mehr zu entfalten. Der Name kann auch als Vorsatz und Hilfsmittel dienen, um die innewohnende Spiritualität zu fördern. Ich bekam den Namen „Chamunda“: Die Göttin Chamunda, voller mächtiger Energie, ist die Schützerin der Gläubigen und ein Symbol für den Sieg des Guten über das Böse. Die Gläubigen glauben, dass sie in der Lage ist, vor dem Bösen zu schützen, in schwierigen Situationen Kraft zu geben und bei spirituellen Bestrebungen zu helfen. Als spiritueller Name steht sie für Kraft, Überwindung von Schwierigkeiten und die Fähigkeit, zerstörerische Aspekte (Dämonen) zu besiegen.
Seit 2009 bin ich an einer Grundschule mit dem Förderschwerpunkt esE (emotionale und soziale Entwicklung) als Heilerzieherin tätig. Dort unterrichte ich – mitunter – Kinder im Kinderyoga. Ich gebe kleinen Menschen das Thema als Handwerkzeug in die Hände und damit eine Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen, Ruhe zu finden und Kraft zu tanken.
Als aktiv-therapeutische Maßnahme wende ich Yogamethoden an, die alle gesundheitlichen Beschwerden positiv beeinflussen können. Der ganzheitliche Übungsweg des Yoga kann Schmerzen lindern, Heilungsproßesse beschleuningen, Vitalität und Immunität steigern und psychosomatische Beschwerden lindern – um nur einige Aspekte des Wirkungsspekrums des Yoga zu benennen. Die enorme Bandbreite des Yoga wirkt in seiner Ganzheitlichkeit auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung bzw. Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.
Yogalehrerin
Autorin
Kinderyogalehrerin
